NZ#23: Woche 1 – Auckland, Hauraki Gulf, Devonport, Piha

Nach vier Jahren wieder zurück in Neuseeland: Wehmütig ging es ja 2014 zurück nach Europa. Der Plan indes: Mit einem zweiten Besuch auch die Südinsel Neuseelands zu erkunden – im Idealfall länger als 3 Wochen.

Freitag, 4.11.18: Nach 24 Stunden Flug über Dubai und Bali landen wir in Auckland am Sonntagmorgen, 05:30 Uhr.

Auckland central schläft noch etwas, aber einen ersten Flat White finden wir. Sofort ist die Erinnerung wieder da: selbst der Kaffee in einem Burgerladen Sonntagfrüh ist um Längen besser als das, was es daheim in den besten Cafés gibt.

Es gibt einfach keine Kaffeeautomaten, nur fantastische Siebträger – egal wo.

Auckland evolves

Wir suchen mit Kind und Kegel ein paar alte Spots auf – die nicht mehr da sind. Auckland verändert sich: die Insel will 2050 emissionsfrei sein. Während die Politik hier über den Zeitrahmen redet aber nicht das grundsätzliche Ziel in Frage stellt, ist in Deutschland…ach, lassen wir das.

Öl- und Gasförderung wurde übrigens gerade abgeschafft – Umweltschutz der Gewässer und Küsten. Betroffen sind eh nur wenige % der Wirtschaft. Dafür zähle ich grob 20 Baukräne in Auckland

Hier jedenfalls sind Fahrspuren umgewandelt fürs Radl, überall stehen Limes E-Scooter herum und es gibt 20% Rabatt, wenn man den Verkehrsverbund via elektronischer Karte nutzt. Nur zahlen, was man nutzt – kein Abo.

Schnell wird klar: Die Regierung tut Dinge, die einen Effekt auf Gesellschaft und Umwelt haben.

Home sweet Home

Mit der Fähre 10 Minuten nach Devonport im Norden übergesetzt, checken wir bei unserer AirBnB – Gastfamilie ein. So nice! Regan holt uns von der Fähre mit ein paar Töchtern im Jeep ab und bald lernen wir auch Emma kennen. Im Prinzip Neuseeländer, wie sie im Buche stehen. 4 Wunschkinder übrigens, jetzt sei aber auch Schluss 😉.

Wir wohnen sehr schön in einem Haus hinterm Haus im Garten.

Die nächsten Tage unterhalten wir uns ab und zu über NZ, die Gesellschaft, Familienorientierung, die politische Zufriedenheit, Economy, ihr Selbstverständnis. Alles sehr patent, zumindest wenn man einer Ethik und Werten Bedeutung schenkt.

Devonport

Devonport wurde vor ein paar Jahren von Auckland eingemeindet. Vom Zentrum gut 10 Minuten mit der Fähre ist es schnell erreichbar und doch etwas ruhiger.

Zu erwähnen wären das Navy-Museum mit diversen Wanderwegen rund um einen früheren Festungshügel und einige Militäreinrichtungen, an denen manchmal Navy-Kreuzer docken, einige fantastische Cafés und Bars, mehrere Hügel und Aussichtspunkte – auch einer der besten Orte für die Auckland-Skyline bei Nacht: Stanley Point.

Dazu der Cheltenham-Beach, an dem sich ein Abstecher wunderbar mit Fish+Chips verbinden lässt.

Etwas weiter nördlich liegt der Takapuna Beach mit einem tollen Strandcafé. Lemon Tarte, flat white with a view:

Hauraki Gulf: Die Insel Waiheke

Samstag, 10.11.18: Wir machen einen Abstecher zur Insel Waiheke. Im Hauraki Gulf östlich von Auckland wimmelt es von Inseln, viele sind vulkanisch wie Rangitoto.

Mit der Fähre sind es etwa 40 Minuten bis Waiheke Island und es sind auch ein paar Gäste vom zweitgrößten Seekreuzer der Welt dabei, der gerade vor Auckland liegt – zu groß für den Hafen.

Waiheke empfängt uns mit bestem Wetter, türkisem Wasser und dem Versprechen auf guten Wein, Biere und sonstige Kulinarik. Die Insel ist Weinbaugebiet und wird auch vornehmlich so vermarktet.

Wir suchen mit dem Inselbus etwas abseits der naheliegenden Weingüter im Hinterland das Wild on Waiheke auf, das auch Craft-Bier braut.

Um es kurz zu machen: Biere top, Pinot Gris, Sauvignon Blanc und Syrah auch. Chardonnay können sie echt nicht (aber auch die anderen bekannten Güter wie Cable Bay oder Stonyridge nicht).

Mit 14 Geschmäckern intus war es wieder mal Zeit für einen flat White am Strand.

637H+52 Onetangi, Auckland, Neuseeland

Zurück in Piha

Sonntag, 11.11.18: Wir fahren per Auto nach Piha. Vor einigen Jahren schon so ein kleiner Sehnsuchtsort, hat sich das Örtchen nur wenig verändert. Es ist etwas abgelegen an der Westküste auf Höhe Auckland. Hier wird gesurft, Food Trucks und 38 degrees filter brew konsumiert und die Natur empfangen. That’s it. Bisschen magisch.

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