SCAND#15: Vesterålen und Lofoten und noch mehr Strand

Andøya/Ramberg – 6.7.16

Nach dem fehlgeschlagenen Angelversuch am Gullesfjordbotn fahren wir am nächsten Tag weiter auf den Inseln. Von Andøya geht’s über die südlichere Vesterålen -Insel Hinnøya und Langøya dann Richtung Westen auf die östliche Lofoten-Insel Austvågøy.

Zu den Lofoten zählen dann u.a. noch die größeren, bzw. überhaupt auffindbaren Inseln Vestvågøy, Flakstadøy, Moskenesøy und weiter draußen, aber von der Fähre Moskenes – Bodø stets versorgten Inseln Værøy und Røst.

Mal zur Einordnung: wir sind jetzt ca. 300 km nördlich vom Polarkreis – deutlich nördlicher als Island immer noch, obwohl wir ja schon eine Weile wieder Richtung Süden cruisen. Ich bin gar nicht sicher, ob Island überhaupt Polarkreis hat. Von meinem letzten Besuch dort ist das nicht hängen geblieben.

Inselhopping von den Vesterålen auf die Lofoten

Die tollen Strände auf Andøya habe ich ja schon erwähnt, aber auch die Insel Hinnøya ist durchaus interessant: Genau genommen ist die Insel verwaltungsgemäß geteilt und gehört zwei verschiedenen Fylke an (also Regierungsbezirke: Norwegen hat derzeit 19 Fylker (ja, das ist Bokmål)), nämlich Fylke Troms und Fylke Nordland. Und ganz genau gehört wohl der Süden schon zu den Lofoten, aber irgendwie auch nicht mehr so richtig, also nur inoffiziell. Wer mich erhellen kann, her damit. Trivia: Kaiser Wilhelm II war wohl auch ein paar Mal auf der Insel.

Wir verlassen also die Vesterålen bald und hüpfen über die große Brücke auf die erste Lofoten-Insel. Das Wetter ist mies: regnerisch und kalt, diesig – wie zu erwarten war auf der Lofoten-Gruppe – und das Sightseeing und Wandern ist eher reduziert deswegen. Ich erinnere ich mich in allen Reisen nach Norwegen nicht daran, auf den Lofoten an der Küstenlinie jemals wirklich extrem gutes und klares Wetter gehabt zu haben. Naja. Wir fahren weiter bis Ramberg. Beach is coming! Winter haben wir ja gefühlt fast – 11 Grad.

Bei Ramberg landen wir im Ramberg Gjestegård. Fast ausgebucht, ergattern wir noch einen Platz für uns  – Glück gehabt! Schon einige Hundert Kilometer weiter südlich am Anfang der Reise hat mir eine nette Schwedin erzählt, dass die Lofoten unglaublich voll sein. Das sind sie auch wirklich – fast nicht mehr schön.

Fantastischer Strand im Ramberg auf den Lofoten

Der Campingplatz/Hotel zeichnet sich m.E. durch zwei Dinge aus: Das 3-Gänge-Flakstad-Menü im guten Restaurant des Gjestegård (Küche bis 21.30h) und die unmittelbare Lage am Strand. Kaum fällt man vom Gelände runter, ist man am Strand. Der Strand ist krass.

Strand in Ramberg, Lofoten.
Strandpanorama in Ramberg, Lofoten.

Ramberg Gjestegård @GMaps

Der Regen hat sich verzogen – nach einem langen Strandspaziergang und unserem eigenen Menü ignorieren wir das erste Halbfinale der Euro 2016.

Keine Mücken. Kein Elch. Kein Rentier. Mit Schafen fang ich nicht an.

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