NZ#8: Spirits Bay, Cape Reinga, 90 Mile Beach and The Great Dune oder how to ultra active massive fun

Cape Reinga – 03.01.2015. Während mein kleiner großer Bruder seinen Geburtstag in Deutschland verbringt (Happy Birthday, mate!) haben wir uns für einen superaktiven Tag entschieden.

Wir sind mit einem wundervollen Morgen 7 Uhr in der Früh vom Rarawa Camping gestartet und haben gegen 9 dann in der Spirits Bay gefrühstückt. Da gibt es auch einen DOC Camping, wer es braucht – und wieder mit gesprächigen und netten Maoris. Die haben auch gleich mal ein Beach Race veranstaltet.

Spirits Bay & sandflies

Zum Strand müsst ihr jedenfalls an das Ende der camping site fahren. Dort ist dann der Weg zum Beach. Leider gibt es da die widerwärtigen berüchtigten sandflies. Grausig. Also: Surfen, Baden und Spazierengehen ja, Liegen, Sitzen, Trinken, Frühstücken direkt im Sand eher nope – außer ihr habt ordentlich Mücken-Tötolin drauf, denn das ist auch gut gegen die kleinen Biester.

Die Bay ist trotzdem total schön:

image

image

image

Cape Reinga

Danach sind wir weiter gecruist zum Cape Reinga. Mit Sicherheit eines der Highlights bis jetzt und schwer vorstellbar, dass das zu toppen ist. Am nördlichsten Punkt NZs treffen zwei Weltmeere aufeinander – und wir können das auch tatsächlich sehen. Dank des perfekten Wetters sind es wohl so gute Bedingungen, wie es sie hier selten gibt. Das Glück ist also Frau Pech und mir hold.

image

Für die Maori ist das Cape Reinga ein sehr spiritueller Ort. Die Geister konnten hier auswählen, ob sie noch einmal in das Reich der Sterblichen zurückkehren oder in die Unendlichkeit übertreten. Und ob du willst oder nicht – hier kommst du in Kontakt mit Geschichte, Glaube und Kultur der Maoris.

image

image

Sandboarding in der Wüste

Wüste? Neuseeland? Whaaaat?

Gibt es, und nicht zu knapp. Da wir ja jeden Tag Activity haben, konnten wir uns das nicht entgehen lassen. Also ab zu den Dünen, die etwa am Nordrand vom 90 Mile Beach liegen. Quasi nur ein Katzensprung vom Cape Reinga.

Sandboards könnt ihr euch an mehreren Stellen leihen, das ist am Straßenrand oder im Lonely Planet ausgeschrieben. Schaut, dass ihr nicht erst an den Dünen selbst mietet, wenn ihr mit dem Auto unterwegs seid, wenn ihr ein paar Dollar sparen wollt. An der Düne selbst kostet das Board derzeit 15 NZD Leihgebühr. Weiter oben gibt es das bestimmt günstiger.

Ab auf die Dünen heißt es dann und schnell wird klar, wie krass es in einer Wüste ist. Wandern, wandern, wandern, eine Düne nach der nächsten und brütende Sonne.

image

Aber wir sind dann mit den Boards ein paar Mal die größte Düne runter, anfangs noch etwas ängstlich. Da geht es dann aber nach ein paar Läufen voll ungebremst die 150 Meter hinab, ganz schön steil ist es. Super fun!

image

image

90 Mile Beach, yo!

Als ich zum ersten Mal davon hörte, dachte ich nur: genial, wie in Florida. Da muss ich unbedingt hin. Nun ist cruisen am Strand nicht unbedingt die Paradedisziplin von alten vorderradgetriebenen Kombis..Da wir aber gerade keinen Pick Up 4wd zur Hand hatten, sollte es trotzdem sein.

Wir sind weiter südlich auf den Strand aufgefahren, an der drittletzten Stelle von Norden kommend. Dort ist der Zugang leicht abschüssig. Da dort etwa 30 Meter weicher trockener Sand zwischen uns und dem festeren nassen Sand an der Wasserlinie waren: Vollgas und draufgehüpft auf den Strand. Hat funktioniert ;-).

Einige Kilometer Muschelcracken und Figuren fahren später standen wir vor der Ausfahrt…unüberwindbarer tiefer Sand bergauf. Feststecken garantiert. Nach einem Schnack mit einer Local war klar: es gibt eine weitere, letzte Ausfahrt mit vertraglicher Asphaltrampe noch weiter südlich…

Schwimmende Autos?

Allerdings müssten wir dafür noch einen kleinen Fluss durchfahren…We took the chance. War ganz schön nass und die Franzi hatte leichtes Herzrasen, aber schließlich sind wir dann doch noch gut rausgekommen. Ich fand es witzig, würde den Trip mir einem neuen Mietwagen aber nicht empfehlen – außer es ist ein 4wd Jeep, Pick Up oder sonstiges Biest. Und nur der südlichste Exit ist problemlos fahrbar mit kleinen Autos. Wer da vorbeikommt, kann ja mal schnuppern. Muss ja nicht gleich durch den Fluss gehen ;-).

Übernachtung gab es dann in der Mainstreet Lodge in Kaitaia, bisschen entspannen. Ist nur bedingt zu empfehlen, 3/5 Sternen auf der Franzi-Skala.

Auf der Speisekarte: Neuseeland-Rind mit Pilzen, Salat und Blenheimer Rot.

Advertisements

3 Gedanken zu “NZ#8: Spirits Bay, Cape Reinga, 90 Mile Beach and The Great Dune oder how to ultra active massive fun

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s