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Alex
Raus: Norwegen. Feuer gefangen bei der klassischen Bulli-Tour im T4 in 2004, dann im östlichen Gjøvik ERASMUSiert, aber dort gleich im Master, obwohl hierzulande 2007 noch der Bachelor lief. Und der Oli war auch dabei. Beruflich bewege ich mich derzeit in der contentbasierten Geschäftsfeldentwicklung in der IT.
2008 war dann zweiwöchige Tourenaction in Jotunheimen angesagt. Lieblingszeitvertreib dabei natürlich: “go turen”. Photos und Klettern gehen aber auch immer gut.
Die nächste Tour 2010 führte mich mit Franzi, dem Bimmer und ‘nem tollen Tunnel drei Wochen durch Süd-, West-, Mittel- und Ostnorwegen. Nord-Norge folgt dann beim nächsten Mal – mein Favorit, aber doch schon ein Stück zu fahren.
Warum heute noch ein Blog? Primär bereitet es mir Freude wieder rumzuschmökern, schöne Photos zu sehen..Gleichwohl will ich wohl auch ein wenig von der norwegischen Kultur und Landschaft zeigen. Für einen kleinen, netten Eindruck von dem Land, in dem es nicht immer soooooo kalt ist.
Aber warum eigentlich Norwegen?
Natur und Kultur. Neben unzähligen Gründen zählt für mich die extreme Landschaft und die Herausforderungen, die es bei Touren immer wieder gibt. Kein Land eint so viele andere Länder in sich und ist doch von der Kultur so eigen. Es gibt von Gletschereis über schwedische Wald- und Seelandschaften, kanadische Fjorde und neuseeländische Wiesen…ewig viel zu sehen. So habe ich bisher auf jeder meiner Touren wieder neue Aspekte gefunden.
Hinsichtlich Natur, Ökologie und Tunnelbau (ahoi Stuttgart 21) sind die Norweger absolut wegweisend in der Welt, sie durchleben einen sehr interessanten, gesellschaftsökonomischen Wandel mit starker Betonung des Sozialaspektes und sind doch auch wegen des Walfangs umstritten. Ah, und sie haben Öl. Und Fiskekaker. Aber die mag ich immer noch nicht, Reker dafür umso mehr.
Franzi
Rein: Norwegen. Nachdem ich es mit meinen 27 Jahren zu den Schafen und Kiwis an das andere Ende der Welt geschafft habe, die Datumsgrenze auf der pazifischen Insel Tonga betreten und meinen ersten Jetlag in New York durch gemacht habe, wurde es endlich Zeit zum ersten Mal den europäischen Norden zu erkunden.
Zudem gehörte ich damals zu einer der Personen, die stundenlang kleine Lemminge am PC vor dem Tod gerettet haben und die wollte ich nun endlich mal in Realität sehen.
Nein, ich hab sie genauso wenig angetroffen, wie die Kiwis in NZ, aber dafür hieß es bei meiner ersten Norwegen-Tour im Juli 2010 Fjorde und Gletscher entdecken, Rentiere erschrecken, die Wanderschuhe, Gamaschen, Regencase, Regenhose, GPS (was man halt für so ne normale Wanderung so braucht! ) auspacken und dabei rote T’s verfolgen. Ach und einfach mal wieder geniale nicht alltägliche Dinge erleben, entdecken - begleitet mit ein bisschen Chaos, dass wir beide irgendwie bei jeder Reise nicht ganz ablegen können.
Warum Norwegen?
Weil mich so ein Typ mit Geschichten und Bildern für das Land begeistern konnte und Neuseeland so weit weg liegt…








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